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Einige Gedanken zur Umfahrung Sillian |
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Realistisch gesehen und
logisch betrachtet müssten eigentlich fast alle Beteiligten mit
dem praktischen Aus der Umfahrung Sillian zufrieden sein. Unterirdische Straßenführungen sind äußerst problematisch Gemeinderat und Landesregierung haben wiederholt
betont, keine Grundenteignungen vornehmen zu wollen. Die Nachbargemeinde
Heinfels hat sich vor dem Bau des Feriendorfes Tschurtschenthaler zweimal
gegen eine Südumfahrung ausgesprochen. Im Falle einer unterirdischen
Straßenführung sieht man die Dinge allerdings anders. Um
aber den Sinn des Gemeinderatsbeschlusses zu erfüllen, das heißt,
den Verkehr nicht an der Sonnseite der Ferienhäuser vorbeizuführen,
müsste die Straße in einen Tunnel verlegt werden. Genau dies
würde auch die geplante Skiverbindung zwischen Sillian und Sexten
ermöglichen. Ein Naherholungsgebiet ersten Ranges Die Häuser von Sillian sind nach Süden
orientiert und das ist der wertvollere Grund vor dem Haus. Der Verkehrslärm
einer Durchzugsstraße im Süden (Tag und Nacht) trifft diese
Objekte aber auch alle am sonnseitigen Hang des Sillianerberges gelegenen
Häuser voll. Derzeit wird der Verkehrslärm durch die Häuserschlucht
im Ortsgebiet aufgefangen und dringt nur sehr abgeschwächt nach
außen, was bei einer offenen Straße nicht der Fall ist. Große Chance für den Tourismus Der Tourismus erhält eine große Chance für die Zukunft. Das einzige Gebiet in einem Talboden, das für den Fremdenverkehr genutzt werden kann, liegt zwischen Sillian und Panzendorf. Hier ist Platz für Betten so günstig gelegen wie nirgends wo. Verkehrstechnisch auch angeschlossen mitten in einem Wintererholungsraum vom Thurntaler über den Helm bis zur Rotwandwiese in Sexten. Hier ist dringender Handlungsbedarf für die Raumordnung gegeben. Infolge einer Absage der geplanten Umfahrung wird man in Sillian seitens der Bundesstraßenverwaltung etwas tun müssen. Die betroffenen Grundbesitzer und die Landwirtschaft können aufatmen. Ohne die Initiative von Bürgermeister Schiffmann hätte sich in der Verkehrssituation nichts geändert. So werden doch, auch wenn die Umfahrung nicht zustande kommt, einige verkehrstechnische Maßnahmen getroffen, ohne das Gemeindebudget sehr zu belasten. Ein besserer Anschluss des Gebietes beim Bahnhof wird sicherlich nicht leicht sein. Die Behinderung durch Bahnschranken sollte nicht überbewertet werden. Der Bahnübergang bei Thal an der B 100 hat den Verkehrsfluss kaum beeinträchtigt und eher zu einer Entflechtung durch gefahrloseres Überholen beigetragen. Jahrzehntelange Bemühungen eines der schönsten hochgelegenen schneesicheren Gebiete, den Thurntaler, zu erschließen sind in Erfüllung gegangen und gleichzeitig damit die Schaffung der erforderlichen Betten. Potenzial muss erkannt werden Hier hat neben der Privatinitiative die Gemeindeführung die schwierigen grundsätzlichen Vorbedingungen geschaffen. Sie sollte aber auch das enorme Potenzial, das an der Sillianer Sonnseite und der Sillianer Schattseite liegt, nicht übersehen. Dazwischen liegt ein Gebiet, so günstig wie nirgendwo, wie bereits betont, und alle Anstrengungen sollen in dieser Richtung unternommen werden. Das nicht Zustandekommen der Sillianer Südumfahrung könnte auch das Problem mit dem Feriendorf lösen. Für die heimische Wirtschaft ist der derzeitige Zustand ein Schaden und es wäre längst an der Zeit gewesen nicht immer alles, wie es derzeit der Fall ist, hinauszuschieben. Wie Ortsumfahrungen ausgeführt werden
können sieht man im Südtiroler Pustertal, wo in den letzten
Jahrzehnten enormes geleistet wurde. Die Drautal-Bundesstraße
in Osttirol hingegen A. Thenius Lienz, im Mai 2007
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